Die Grade VI bis VIII, auch Higher Grades genannt, zeigen den Tanz, wie man ihn von Theaterbühnen kennt (jede Übung ist fast schon ein Tanz, wobei noch mehr Ausdrucksvermögen verlangt wird).
Außerdem gibt es Presentation Classes. Das sind individuelle Beurteilungen ohne Noten für Schüler, die keine Prüfungen machen können oder wollen.
Mädchen und Buben über 11 Jahre, die ernsthafter Ballett betreiben wollen, können parallel zu den Grades dem "Vocational Graded" Lehrplan folgen, um vielleicht einmal professionelle Tänzer oder Pädagogen zu werden. Oder einfach, weil sie wirklich besonders gerne Ballett machen. Schüler, die erfolgreich in den Vocational Graded Examinations sein wollen, müssen sehr diszipliniert arbeiten und dazu auch noch bestimmte körperliche Voraussetzungen mitbringen. Ballettprüfungen sind keine Pflicht, schließlich ist es "nur" ein Hobby; sie dienen viel mehr dem Ansporn, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, was die Schüler meist als Herausforderung sehen.
Schüler und Schülerinnen lernen den klassischen Tanz kennen, wie man ihn auf den Bühnen von Theatern und Opernhäusern sehen kann. Die Ausbildung zu Tänzerinnen und Tänzern, die Anforderungen verschiedenster Tanzstile meistern können, ist somit möglich.
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