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Geschichte RAD®


Die "Royal Academy of Dance®" wurde im Jahr 1920 in London von einem Kreis prominenter Persönlichkeiten des internationalen Balletts gegründet.
Dieser Kreis repräsentierte gleichzeitig die fünf großen Stile des Balletts: Adeline Genèe (dänisch), Tamara Karsavina (russisch), Lucia Cormani (italienisch), Edouard Espinosa (französisch) und Phyllis Bedells (englisch).

Bereits 1928 übernahm die englische Königin die Schirmherrschaft über die Academy als eine ideelle, die Balletterziehung fördernde Institution. Präsidentin der Academy war von 1954 bis zu ihrem Tode die Primaballerina Margot Fonteyn.
Heute hat die große ehemalige Ballerina Antoinette Sibley diese Aufgabe übernommen.

Die Royal Academy of Dance® in London hat sich im Laufe der Zeit zu einem Zentrum für Tänzer und Ballettlehrer der ganzen Welt entwickelt. Sie führt u.a. Lehrerkurse durch und bürgt durch ein sorgfältig ausgearbeitetes und auf langjährige Erfahrung beruhendes Unterrichtsprogramm für eine gründliche Pädagogen-Fachausbildung.

Um die Ballettausbildung der Kinder zu fördern und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich nach internationalem Maßstab zu messen, organisiert die Royal Academy of Dance® seit langem in Dutzenden Ländern auf allen Kontinenten Examen für Kinder. Sie schickt zu diesem Zweck hochqualifizierte neutrale Prüfer, die die Kinder begutachten und ihre Leistungen bewerten. Dies ist nicht nur für ein Kind und dessen Eltern, sondern auch für den Lehrer äußerst wertvoll.
In allen Ländern gelten für die Prüfungen die genau gleichen Bedingungen, Aufgaben, Musik und völlig unabhängige PrüferInnen.

Vor einigen Jahren hat die Royal Academy of Dance® einen neuen Prüfungslehrplan (Syllabus) für Kinder und Jugendliche, die den Unterricht nur ein- bis zweimal wöchentlich besuchen, entwickelt.

Dieser Lehrplan vermittelt den Kindern die Grundlage einer korrekten Ballett-Technik und gewährleistet eine seriöse Grundausbildung, die den Möglichkeiten des Kindes angepasst ist. Dadurch wird die Gefahr einer körperlichen Verbildung und Fehlhaltung, die oft als Folgen eines unmethodischen, unqualifizierten Ballettunterrichts auftreten können, vermieden. Dabei ist es nicht das Ziel der Royal Academy, aus jedem Kind einen Tänzer oder eine Tänzerin zu machen, obgleich die vorgeschriebene Grundausbildung beste Voraussetzungen für eine spätere Berufsausbildung schafft.